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Es gibt eine punktgenaue Landung des Korbes genau auf dem Anhänger, alle steigen aus und dann wird man von der Bodenmannschaft mit einem Glas Sekt und einer Blüte (gepflückt in der Umgebung der Landestelle) begrüßt. Der Pilot hält noch eine Ansprache, weist auf Fotos hin, die von der Crew vor dem Start gemacht wurden, dann erhält jeder Passagier eine Urkunde über die absolvierte Heißluftballonfahrt über Kappadokien, Türkei. Mit einer Spende kann man sich noch beim Piloten bedanken, dann geht es zurück zum Campingplatz. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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12.05.2013 (So): Göreme / Kaymakli / Kappadokien, dann zum Mittelmeer Am Sonntag nach dem Frühstück rufen wir Erichs Mama an und gratulieren ihr zum Muttertag. Anschließend starten wir zur Weiterfahrt. Ab CP 08:00 h Wir fahren etwa 20 km bis Kaymakli. Dies ist einer der zahlreichen Orte, in denen es eine unterirdische Stadt gibt, die wir besichtigen wollen. Der Abstieg und Wiederaufstieg dauert inklusive Fotografieren, langen unterirdischen Gängen, tiefen Kaminen und vielen Höhlen ca. 2 ½ Stunden. Als wir aus den Katakomben" wieder ans Tageslicht kommen, ist der Platz vor dem Eingang voll mit geschäftstüchtigen Händlern, die vom Bekleidungs-ramsch über Souvenirs und irgendwelche Edelsteine" bis zu Essen und Trinken alles anbieten, was das Herz begehrt. Ich kaufe mir ein Glas frisch gepressten Granatapfelsaft - lecker und erfrischend! Dann fahren wir à Süden; unser nächstes Etappenziel ist die Mittelmeerküste. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Irgendwo südlich von Gülek bleiben wir bei einem Straßenrestaurant stehen, wo der Grill raucht. Es ist ca. 13:00 h. Als Mittagessen bestellen wir Lammkoteletts, dazu gibt es pro Person einen vollen Speiseteller mit verschiedenen Salaten inkl. Peperoni, dazu frisches Fladenbrot. Mit Cola und Fanta bezahlen wir am Schluss TRL 45,00. Wir sitzen in der Gaststube, es ist eingeheizt (wir sind ja immer noch im Gebirge inmitten von Pinienwäldern): Ein Kanonenofen steht mitten im Raum, darauf hohe schmale Kannen mit Wasser / Tee, ein langes Ofenrohr geht diagonal in eine Ecke des Raumes und wärmt auch so noch von oben. Das Essen schmeckt sehr gut - frisch zubereitet, gut gewürzt. Die Pause ist super, es ist ja schließlich Muttertag (ob der auch in der Türkei gefeiert wird? Wir wissen es nicht). | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Strecke führt nun stetig bergab, der Küste zu. Straßen sind gut, aber sehr kurvig. Es gäbe die Autobahn nebenan, aber da sieht man von der Landschaft nicht so viel. Hier ist es fast wie daheim im Bergland. Bei Tarsus erreichen wir die Ebene vor der Mittelmeerküste. Hier wachsen frische Aprikosen, Bananen, Orangen- und Zitronenbäume vermischt mit Granatapfelbäumen. An der Küstenstraße werden die frischen Früchte angeboten, ebenso wie Tomaten und Peperoni. Ab hier halten wir auch Ausschau nach einem Übernachtungsplatz. Wir fahren durch Mersin (wichtige Hafenstadt mit Fähre nach Zypern), anschließend weiter à W; bei Erdemli finden wir einen Stellplatz am Hafen: an 18:30 h Tagesdistanz 343 km Koords: N036° 36.576' E 34° 19.467' | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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13.05.2013 (Mo): Mittelmeerküste à W à Alanya Abfahrt 08:00 Uhr. Wir fahren eine landschaftlich sehr schöne Küstenstraße entlang, vorbei an steilen Klippen und hohen Felswänden, aber auch Sehenswürdigkeiten, die wir oft nicht anschauen können, weil es keinen Platz gibt, wo wir unser Womo stehen lassen können. Oft wäre der Platz über eine schmale Straße nach unten zur Küste zu erreichen, doch die Brücke ist zu niedrig (oder unser Womo zu hoch?) . Es geht bergauf und bergab, immer nahe am Wasser entlang. Nördlich von uns erstreckt sich das Taurus-Gebirge 1500 km weit in West-Ost-Richtung, das Gestein ist zum Großteil Kalkstein, vermischt mit metamorphen Gesteinen aus Vulkantätigkeiten. Zwischendurch gehen wir an einer geeigneten Stelle auch einmal schwimmen im Mittelmeer - Pause mit Mittagsjause. An einer Straßenkreuzung sehen wir riesige Kakteen der Sorte Opuntia, die gerade zitronengelb blühen. Ein Türke hilft uns, ein Ohrwaschel" abzutrennen - wir legen es in den Kofferraum und daheim setzen wir den Kaktus ein. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Man sieht teilweise auch Folientunnel und Plastik-Gewächshäuser, womit hier die Pflanzsaison für die Mittelmeerfrüchte und Gemüse verlängert wird. Zwischendurch beeindrucken immer wieder die Bananen- und Orangenplantagen, wo die Früchte an den Bäumen bzw. Stauden hängen. Wir kaufen am Straßenrand ein Kisterl mit Aprikosen ca. 3 kg = 5,00 TRL einen Bund Bananen 1,7 kg = 3,00 TRL Zwischendurch gibt es immer wieder kurze Gewitterregen, dadurch sind die Straßen vor allem in den Kurven oft sehr rutschig. Unser heutiges Ziel ist der Campingplatz Perle" am östlichen Ortsanfang von Alanya. Wir treffen dort ein nach einem ordentlichen Gewitter und kräftigem Regen. Der Platz ist nass und ziemlich voll, für eine Nacht können wir bleiben - 25 TRL ohne Beleg. An CP Perle bei Alanya16:30 Tagesdistanz 328 km Koords: N 36° 27.627', E 032° 07.300' Am Platz gibt es Hühner und Pfaue, gleich hinter dem Gartenzaun ist der Friedhof. Die Pfaue schreien die ganze Nacht und ab 5:00 h früh kräht der Hahn. Die Hauptstraße ist auch gleich nebenan - viel Verkehr! 14.05.2013 (Di): Mittelmeerküste à W à Antalya Wir haben wenig geschlafen (Pfaue, Gockelhahn, Verkehrslärm); während wir frühstücken, beginnt es wieder zu regnen. Wir nutzen die Zeit noch für ausgiebiges Duschen. Der CP ist sumpfig. Um 10:00 h kurbelt Erich mit viel Gefühl unser Womo aus dem Sumpf heraus und wir setzen unsere Reise fort. In Alanya scheint bereits die Sonne. Vor Side zweigen wir ab zu den Manavgat - Wasserfällen. Im Fluss unterhalb der Fälle tummeln sich große Forellen! Am Ufer in der Cafeteria kann man Fische essen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir besichtigen Aspendos: Seit wir das Amphitheater vor mehr als 10 Jahren zum ersten Mal sahen, hat sich einiges verändert. Die Ausgrabungen haben auch eine Akropolis freigelegt, so dass der Zugang jetzt von oben möglich ist. Bei einem Rundgang bekommen wir einen Eindruck, wie weitflächig einst das gesamte Areal bebaut war. Auch im Amphitheater wurde eine zweite hintere Ebene freigelegt, wo sich die Schauspieler aufhielten. Heute gibt es dazu als Römer verkleidete Personen, die herumlaufen und fürs Fotografieren mit den Touristen bezahlt werden. Trotzdem: die Akustik ist perfekt, der Eindruck ist gewaltig. Hier werden heute wieder Konzerte abgehalten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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An der Zufahrt nach Aspendos wurde auch eine griechisch-römische Brücke über den Eurymedon http://de.wikipedia.org/wiki/Eurymedon_(Fluss) (heute Köprü Çay freigelegt, die derzeit rekonstruiert und wiederhergestellt wird. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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